(Beitrag vom M&U-Cup)
Seit mehr als 10 Jahren ist der Monschau Marathon ein geschätzter Bestandteil des Marathon- und Ultracups (M&U-Cup). Anfangs zusammen mit zwei weiteren deutschen Rennen, in den letzten Jahren jedoch als einziger deutscher Wettkampf. Da man als Läufer für den Marathon- und Ultracup mindestens drei Rennen absolvieren muss, waren deutsche Läufer bislang gezwungen, auch im Ausland zu starten. Das kann natürlich sehr angenehm sein, vor allem wenn man es mit einem Kurzurlaub verbinden kann. Trotzdem erschien der Versuch angebracht, wieder mehr deutsche Rennen im M&U-Cup zu integrieren. Und das ist uns gelungen: Der Eifelmarathon in Waxweiler und der Herbstwaldlauf in Bottrop sind 2026 dabei.
Dies ermöglicht deutschen Läufern einen Platz in der Wertung des M&U-Cups, ohne ins Ausland fahren zu müssen. Selbstverständlich ist es nicht verboten, dennoch im Ausland anzutreten. Wer in der Gesamtwertung weit nach vorne kommen möchte, benötigt ohnehin zusätzliche Rennen in Belgien oder den Niederlanden.
Als zusätzlichen Anreiz haben wir diesen deutschen „Mini-Cup“ mit einem Preisgeld ausgestattet – und zwar nicht, wie so oft, nur für die schnellen Läufer, sondern für alle. Unter allen Läufern, die die drei deutschen Rennen absolvieren, werden 500 € Preisgeld verteilt.
Beim Eifelmarathon in Waxweiler hat man die Wahl zwischen einem landschaftlich reizvollen Marathon und einem 51,4-km-Ultralauf.
Beim Monschau Marathon ist die Auswahl sehr breit: Genussmarathon, Marathon, 56 km und 70 km stehen zur Verfügung.
Der Herbstwaldlauf in Bottrop bietet nur eine Distanz an: 50 km. Man wird also als drittes Rennen in jedem Fall einen Ultralauf absolvieren. Vielleicht für einige die ideale Gelegenheit, endlich das zu tun, was man sich schon seit Jahren vorgenommen hat?
Zeitlich lassen sich diese drei Herausforderungen gut miteinander kombinieren.
Der Eifelmarathon findet am 14. Juni statt. Danach hat man acht Wochen Zeit, sich auf den Monschau Marathon am 9. August vorzubereiten. Für den Herbstwaldlauf in Bottrop stehen anschließend sogar drei Monate Trainingszeit zur Verfügung. Machbar für erfahrene Marathonläufer – und für weniger Erfahrene bringt es vielleicht die Erkenntnis, dass der menschliche Körper und Geist zu fast allem fähig sind.