Zum 48. Mal hieß es am Sonntag in Konzen: Schuhe schnüren und loslaufen. Bei besten Bedingungen gingen insgesamt mehr als 1.800 Läuferinnen und Läufer an den Start und sorgten damit bereits vor dem ersten Startschuss für einen neuen Rekord. Doch das sollte nicht die einzige Bestmarke des Tages bleiben. Dank eines nicht nur großen, sondern auch hochklassig besetzten Teilnehmerfeldes durften sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf spannende Wettkämpfe und herausragende Leistungen über die Marathon- und Ultradistanzen freuen.
Mit der aufgehenden Morgendämmerung machten die Teilnehmer:innen des Ultra K70 den Anfang auf der anspruchsvollen, zugleich aber landschaftlich beeindruckenden Strecke rund um Monschau und das Hohe Venn. Bereits 4:48:36 Stunden nach dem Startschuss überquerte Felix Weber, mehrfacher Deutscher Meister im 24-Stunden-Lauf, als Erster die Ziellinie und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf. Gleiches gelang Joanna Tallmann. Sie verbesserte ihren eigenen Streckenrekord mit einer Zeit von 5:29:34 Stunden um rund 20 Minuten und sorgte damit auch bei den Frauen für eine neue Bestmarke.
Auch über die Distanz von 56 Kilometern wurden starke Leistungen gezeigt. Bei den Männern sicherte sich Markus Mey in 4:18:57 Stunden den Sieg. Das Frauenrennen gewann Urdter Herrebout mit einer Zeit von 4:45:19 Stunden.
Das erwartete enge Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte sich auf der klassischen Marathondistanz. Mit einer Zeit von 2:37:25 Stunden setzte sich Gabriel Kusserow schließlich gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich den Gesamtsieg. Bei den Frauen gewann Julia Schneider den Hauptlauf in 3:40:25 Stunden.
Ein Blick auf die Ergebnislisten zeigt darüber hinaus die große Stärke der regionalen Läuferszene. In den Top Ten des Marathons finden sich bei den Männern drei und bei den Frauen sogar vier Sportler:innen aus der Eifel. So durfte sich Max Schreiber über einen starken fünften Platz freuen, während Ramona Kell mit Rang drei sogar den Sprung auf das Podium schaffte.
Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass der Monschau Marathon nicht nur weit über die Grenzen der Region hinaus Bedeutung besitzt. Mit mehr als 30 vertretenen Nationen zog die Veranstaltung erneut Teilnehmer:innen aus aller Welt an. Gleichzeitig bleibt der Lauf fest in der Eifel und insbesondere in den örtlichen Vereinen verwurzelt. Die vielen Lokalmatador:innen tragen entscheidend dazu bei, die Begeisterung für den Laufsport in der Region zu leben und weiterzugeben.
Das zeigt sich auch beim Genuss-Marathon. Zahlreiche Teilnehmer:innen nutzten erneut die Gelegenheit, die Marathonstrecke ohne Leistungsdruck zu erleben und die einzigartige Landschaft der Eifel in ihrem eigenen Tempo zu genießen. Und wie schon in den letzten Jahren sind hier wieder mehr Frauen als Männer gestartet!
Noch wichtiger für den Erfolg der Veranstaltung sind jedoch die mehr als 400 ehrenamtlichen Helfer:innen. Sie stehen Jahr für Jahr an der Strecke sowie in den Versorgungsbereichen im Einsatz und machen den Monschau Marathon überhaupt erst möglich. Ihnen gilt unser besonderer Dank. Mit ihrem unermüdlichen Engagement, ihrer Hilfsbereitschaft und ihrer Leidenschaft sorgen sie dafür, dass der Monschau Marathon nicht nur für seinen sportlichen Anspruch, sondern vor allem auch für seine herzliche und familiäre Atmosphäre bekannt ist. Ihr macht dieses Event einzigartig!
Ebenso bedanken wir uns bei unseren Sponsoren und Partnern für ihre wertvolle Unterstützung.
Wir durften auch in diesem Jahr in viele zufriedene Gesichter blicken und blicken bereits voller Vorfreude auf das kommende Jahr. Wir freuen uns darauf, euch 2027 wieder in Konzen begrüßen zu dürfen.
Hier ein kleines Reel für euch!